Die Galerie der Moderne im Stift

Zeitgenössische Interpretationen sakraler Themen

Die seit 2013 bestehende Galerie der Moderne im Stiftsmuseum Klosterneuburg präsentiert Positionen sakraler Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts und bemüht sich unter anderem um eine künstlerische Belebung der Figur des hl. Leopold. Seit vielen Jahrhunderten sieht es das Stift als seine Aufgabe an, Werke sakraler Kunst in Auftrag zu geben und anzukaufen. In den letzten Jahren konnte die Sammlung durch einige Legate und Ankäufe in erfreulicher Weise erweitert werden. Diese treten nun in einen spannenden Dialog mit den Werken der Alten Meister. Der Bogen spannt sich von expressionistischen Werken der 1920er Jahre bis hin zu Schöpfungen junger österreichischer Künstlerinnen und Künstler.

Neu in der Saison 2015/16 sind Christusbilder von Gottfried Hula und Alfred Haberpointner, Variationen zum Thema“ Kreuz“ von Oskar Höfinger und dem Fotokünstler Martin Seidenschwann und Arbeiten des 2013 verstorbenen Künstlers Gotthard Muhr, langjähriges Vorstandsmitglied der Wiener Secession.

Der Mensch – Galerie der Moderne 2017

Was definiert den Menschen? Da gibt es Körper und Seele, doch was ist das, die Seele? Was bleibt, wenn nichts mehr da ist? Was kann auch Folter, Erniedrigung, Armut und Not nicht zerstören – das Unantastbare, die Würde des Menschen? Wie
definiert sich das Unsterbliche im Gegensatz zum Sterblichen? Wie lebt ein Mensch in der Erinnerung anderer weiter? Und wie stehen wir alle vor Gott?

Um diesen Themenschwerpunkt kreisen die Werke der Galerie der Moderne 2017. Eingebettet in die Präsentation ist eine Werkschau des deutschen Künstlers Gerd Paulicke, dessen gesamtes Schaffen diese Themen behandelt.
Weiters zu sehen sind Werke von Franz Elsner, Paul Meissner, Markus Redl, Hans Fronius, Mariele Bergmann, Dora Várkonyi, Angela Dorrer u.v.a.

von 17. März bis 15. November 2017
jeden Samstag, Sonn- und Feiertag 14.00 – 17.00 Uhr
Stiftsmuseum | Ticket: € 11,–/Erw.

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