Seelsorge in 28 Pfarren

Die Seelsorge ist die Hauptaufgabe der Augustiner Chorherren und des Stiftes Klosterneuburg. Leopold III. hat mit der Übertragung von Pfarren an das Stift Klosterneuburg den Grundstein dazu gelegt, der sich mit dem Selbstverständnis des Augustiner Chorherren-Ordens deckt: Priestergemeinschaft für den Dienst am Volk Gottes (Konstitutionen der Österreichischen Augustiner Chorherren-Kongregation).

Im 18. Jahrhundert wuchsen dem Stift Klosterneuburg durch die zahlreichen Pfarrgründungen unter Kaiser Joseph II. viele Pfarren zu. Auch im 20. Jahrhundert wurden einige Pfarrgemeinden gegründet, hauptsächlich durch Abspaltungen von bereits lange bestehenden Pfarren.

Anfang des 21. Jahrhunderts haben die Augustiner Chorherren von Klosterneuburg mutig Pionierarbeit auf dem Gebiet der Pfarrpastoral begonnen, indem sie eine Pfarre in Norwegen (Bergen) und zwei auf Long Island (Glen Cove, NY) zur seelsorglichen Betreuung übernommen haben. So gehören heute 28 Pfarren in Niederösterreich, Wien, Norwegen und USA dem Stift Klosterneuburg an.

Der Dienst der Pfarrseelsorge ist gerade in unseren Tagen ein sehr herausfordernder. Die Augustiner Chorherren möchten dabei ihren spezifischen Beitrag leisten, da sie ihre Gemeinschaft „nicht als Selbstzweck“ verstehen, sondern „eines ihrer hervorragenden Ziele ist der Dienst“ am Volk Gottes (Konstitutionen der Österreichischen Augustiner Chorherren-Kongregation).

Pfarrseelsorge heißt heute nicht, dass eine Pfarre von einem oder mehreren Priestern „versorgt“ wird. Pfarrseelsorge ist das gemeinsame Leben einer Gemeinde, in der alle miteinander und füreinander Verantwortung tragen in der Suche nach Gott, auf dem Weg zu Gott.

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