Pius-Parsch-Preis 2017

05.12.2017

Pius-Parsch-Preis 2017

Mit dem Pius-Parsch-Preis 2017 wurden der Wiener Pfarrer Andreas Kaiser und der Dogmatiker Christian Stoll für ihre herausragende liturgiewissenschaftlichen Forschungen ausgezeichnet.

Am 3. Dezember 2017 überreichte der Propst des Stiftes Klosterneuburg, Bernhard Backovsky, in der Klosterneuburger Kirche St. Gertrud an zwei junge Nachwuchswissenschaftler den international anerkannten „Pius-Parsch-Preis“ für herausragende liturgiewissenschaftliche Forschungen.

Der Preis, der alle 2 Jahre von einer internationalen Jury ausgelobt wird, ging diesmal an den Univ. Assistenten Christian Stoll von der Universität Wien für seine Dissertation „Die Öffentlichkeit der Christus-Krise bei Erik Peterson“ und an den Pfarrer von Wien – Ober St. Veit Andreas Kaiser für die Dissertation „Das lateinisch-deutsche Altarmessbuch (1965). Der vergessene Schritt zur Umsetzung der Liturgiereform“. Die Feier im Anschluss an die Gedenkmesse zur Verabschiedung der epochemachenden Liturgiekonstitution des II. Vatikanischen Konzils am 4. Dezember 1963 erinnerte an die  weltweite Erneuerung des katholischen Gottesdienstes, die wesentlich durch die „Volksliturgische Bewegung“ vom Stift Klosterneuburg mit dem Augustiner-Chorherren Pius Parsch beeinflusst war.

Die Preisverleihung vor einer übervollen Kirche fand in Anwesenheit des Landtagsabgeordneten Christoph Kaufmann in Vertretung der Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und des Klosterneuburger Bürgermeisters Stefan Schmuckenschlager statt, die Laudatio der beiden Preisträger erfolgte durch Univ.-Prof. Dr. Jan-Heiner Tück, von der Theologischen Fakultät der Wiener Universität.

„Dieser Abend ist der Abend der Freude und der Danksagung. Eine Danksagung, weil es immer wieder neue Wissenschaftler gibt, die den Inhalt der Liturgischen Bewegung und der Liturgiekonstitution weiterführen“, sagte Propst Bernhard Backovsky bei der Preisübergabe.

Der mit 6.000 Euro dotierte Preis wird durch die „Liturgiewissenschaftliche Gesellschaft Klosterneuburg“ ausgeschrieben und vom Land Niederösterreich gefördert. Er zählt zu den renommiertesten theologischen Forschungspreisen im deutschen Sprachraum mit dem Schwerpunkt Liturgie.

 

Foto: hintere Reihe (v.l.n.r.): Univ.-Prof. Dr. Andreas Redtenbacher, Pius-Parsch-Institut/Stift Klosterneuburg; Christoph Kaufmann, MAS, Landtagsabgeordneter NÖ; Univ.-Prof. Dr. Jan-Heiner Tück, Universität Wien;

vordere Reihe (v.l.n.r.): Preisträger Dr. Andreas Kaiser, Pfarre Wien-Ober St. Veit; Propst Bernhard Backovsky, Stift Klosterneuburg; Preisträger Dr. Christian Stoll, Universität Wien; Bürgermeister Mag. Stefan Schmuckenschlager

Copyright: Christian Schark, Abdruck honorarfrei

 

 

Walter Hanzmann
Stift Klosterneuburg – Pressesprecher
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Das Stift Klosterneuburg wurde 1114 gegründet und 1133 den Augustiner Chorherren übergeben, um ein religiöses, soziales und kulturelles Zentrum zu bilden. Das Stift ist heute ein wichtiges kulturtouristisches Ziel, eine religiöse und soziale Institution und ein bedeutender Wirtschaftsbetrieb. Es besitzt unter anderem das älteste und eines der renommiertesten Weingüter Österreichs.  – www.stift-klosterneuburg.at

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