Stift Klosterneuburg unterstützt LICHT FÜR DIE WELT im Südsudan

06.04.2016

Stift Klosterneuburg unterstützt LICHT FÜR DIE WELT im Südsudan

Mit einer Spende von 25.000 Euro an die Hilfsorganisation ermöglicht das Stift Klosterneuburg Licht-Blicke inmitten einer humanitären Katastrophe: Zehntausende blinde und von Blindheit bedrohte Menschen erhalten überlebenswichtige augenmedizinische Versorgung – denn im Zentrum humanitärer Krisen entscheidet das Sehvermögen oft über Leben und Tod.

Im Südsudan herrscht humanitärer Notstand. Millionen Menschen sind auf der Flucht, von Nahrung und gesundheitlicher Versorgung abgeschnitten. Es gibt kein funktionierendes Gesundheitswesen, nur wenige ausgebildete Krankenschwestern oder Ärzte, auch Medikamente sind kaum verfügbar. Zigtausende Kinder drohen aufgrund von Vitamin A-Mangel zu erblinden, zehntausende Menschen sind aufgrund von Augeninfektionen oder Grauem Star erblindet oder von Blindheit bedroht. Sehen zu können wird unter den schwierigen Bedingungen zur Überlebensfrage. Das Sehvermögen entscheidet darüber, ob eine Person sich selbst und ihre Kinder versorgen und schützen kann oder nicht.

Die vom Stift Klosterneuburg unterstützte LICHT FÜR DIE WELT-Augenambulanz an der Martha Eye Clinic in der Stadt Yei ist für hunderttausende Menschen derzeit die einzige Chance auf eine augenmedizinische Versorgung. Jährlich behandeln hier fünf augenmedizinische Fachkräfte rund 3.000 Kinder und Erwachsene. Die Augenklinik ist eine von insgesamt drei von LICHT FÜR DIE WELT unterstützten Anlaufstellen im ganzen Land, an denen blinde und augenkranke Menschen Hilfe finden.

Stift Klosterneuburg Spendet 25.000,- Euro
Dank der Spende des Stiftes Klosterneuburg können sowohl der Klinikbetrieb und die Ausbildung wichtiger Fachkräfte fortgesetzt, als auch mobile Hilfseinsätze in Dörfern der Region ermöglicht werden. Da besonders alte Menschen und Kleinkinder den beschwerlichen Weg zu Fuß in die Klinik nicht schaffen, sind diese Einsätze von großer Wichtigkeit: Für jeweils zwei Wochen untersucht und behandelt dabei ein Augengesundheitsteam hunderte Patienten in den unzugänglichsten Regionen des Landes.

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