Eschensterben – Auwald bleibt gesperrt

29.03.2017

Eschensterben – Auwald bleibt gesperrt

Die Überprüfung des aktuellen Eschenbaum Bestandes der Donau-Auwälder in Korneuburg durch die Bezirksforstinspektion ergab die Aufrechterhaltung der Waldsperre. Der Treppelweg zwischen Greifenstein und der Korneuburger Werft ist für Erholungssuchende jedoch geöffnet.

Wie mehrfach berichtet, sind die Österreichischen Eschen von einem Pilz befallen, der die Wurzeln absterben lässt. Die Bäume fallen ohne äußerlich erkennbaren Grund und somit ohne Vorwarnung und äußerer Einwirkung (z.B. Windangriff), aller Größen und jeden Alters, einfach um und gefährden dadurch den Menschen.

Auwald ist nur am Treppelweg wieder geöffnet

Für den in den Auwäldern erholungssuchenden Menschen besteht durch die umstürzenden Eschen unmittelbare Lebensgefahr. Seit der Ende November 2016 zugestellten Aufforderung der Bezirkshauptmannschaft Korneuburg, den Eschenbaumbestand in der Donau-Au Korneuburg zu entfernen, laufen die Forstarbeiten auf Hochtouren.

Die Anfang dieser Woche erfolgte Begutachtung mit Bezirksforstinspektor Georg Findeis ergab, dass nur der Treppelweg (entlang der Donau) zwischen zwischen Greifenstein und der Korneuburger Werft, der Donau-Auwälder Korneuburg, für Erholungssuchende wieder geöffnet ist.

Im Interesse der Sicherheit bleiben die betroffenen Waldflächen in der Donau-Au Korneuburg bis Ende Juni 2017 gesperrt. Danach wird eine neuerliche Begutachtung die weitere Vorgehensweise ergeben. Aufgrund des hohen Anteils der Esche – in diesem Auwald Bereich an die 70% – gestalten sich die Forstarbeiten sehr aufwändig und umfangreich.

Hinweistafeln der Waldsperre sind Folge zu leisten

Am Waldrand bzw. auf Waldwegen der gesperrten Forstreviere sind entsprechende Warn-Hinweistafeln aufgestellt, die es unbedingt ernst zu nehmen gilt“, so Hubertus Kimmel, Forstleiter Stift Klosterneuburg. „Leider sehen wir immer wieder Waldbesucher, die die Waldsperre ignorieren und ihr Leben damit gefährden“.

Anfang Juli erfolgt die nächste begutachtende Forstbegehung. Danach wird festgestellt, welche Forstbereiche zusätzlich geöffnet werden können.

 

Foto:   DI Hubertus Kimmel, Forstleiter Stift Klosterneuburg mit Hofrat DI Georg Findeis, Bezirksforstinspektor NÖ,
bei der Begutachtung der abgestorbenen Wurzeln einer umgefallenen Esche.

Fotograf: W. Hanzmann, Abdruck honorarfrei.

 

Walter Hanzmann
Stift Klosterneuburg – Pressesprecher
T: +43 2243 411-182, M: +43 676 / 447 90 67
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Das Stift Klosterneuburg wurde 1114 gegründet und 1133 den Augustiner Chorherren übergeben, um ein religiöses, soziales und kulturelles Zentrum zu bilden. Das Stift ist heute ein wichtiges kulturtouristisches Ziel, eine religiöse und soziale Institution und ein bedeutender Wirtschaftsbetrieb. Es besitzt unter anderem das älteste und eines der renommiertesten Weingüter Österreichs. – www.stift-klosterneuburg.at

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