Fort-Schnitt

05.02.2016

Fort-Schnitt

„Ruten“, „Strecker“ und „Zapfen“ bleiben am Rebstock, nachdem er in der zweiten Winterhälfte geschnitten wird. Etwa 90 Prozent der Triebe des Vorjahres werden beim Rebschnitt entfernt, und genau diese starke Reduktion ist derzeit unsere wichtigste Aufgabe im Weingarten. Dabei wird die Basis für die Qualität der nächsten Ernte gelegt. Dichte, und vielschichtige Weine kommen von Rebstöcken mit viel kräftigem Laub und wenig Fruchtansatz. Aus jeder Knospe am Rebstock wächst dem Lianengewächs Wein ein neuer Trieb, und auf jedem Trieb sitzt meistens mindestens eine Traube. Je weniger Knospen, desto weniger Trauben. Diese Ertragsbegrenzung geschieht bei uns mit viel Erfahrung – und von Hand. Stock für Stock schaffen wir so ein Fundament für ein gutes Weinjahr 2016.

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