Erstmals seit vielen Jahren kamen die Novizenmeister der alten Orden der Wiener Kirchenprovinz im Stift Klosterneuburg zu einem gegenseitige Austausch zusammen. Im Mittelpunkt standen Fragen des klösterlichen Nachwuchses, der Berufungspastoral und aktuelle Herausforderungen des Ordenslebens.
Treffen der Novizenmeister der Wiener Kirchenprovinz im Stift Klosterneuburg
11.05.2026Treffen der Novizenmeister der Wiener Kirchenprovinz im Stift Klosterneuburg
Erstmals seit vielen Jahren kamen die Novizenmeister der alten Orden der Wiener Kirchenprovinz im Stift Klosterneuburg zu einem gegenseitige Austausch zusammen. Im Mittelpunkt standen Fragen des klösterlichen Nachwuchses, der Berufungspastoral und aktuelle Herausforderungen des Ordenslebens.
Am Donnerstag, dem 7. Mai 2026, trafen sich im Stift Klosterneuburg die Novizenmeister der alten Orden der Wiener Kirchenprovinz – also der Augustiner-Chorherren, Benediktiner und Zisterzienser – zu einem gemeinsamen Austausch. Teilnehmer des Treffens waren – neben dem Augustiner-Chorherren Tassilo Lorenz als Gastgeber – Pater Tarcisius Sztubitz aus dem Zisterzienserstift Heiligenkreuz, Pater Josef Haspel aus dem Benediktinerkloster Roggendorf, Pater Bernhard Prem vom Zisterzienserstift Zwettl, Augustiner-Chorherr Manfred Kraustsieder aus dem Stift St. Florian, Pater Daniel Sihorsch aus dem Benediktinerstift Kremsmünster sowie Pater Alois Köberl aus dem Benediktinerstift Melk.
Nach einer kurzen Führung durch die Räumlichkeiten des Juniorates begann der gemeinsame Tag mit der Sext in der Stiftskirche und dem anschließenden Mittagessen im Refektorium.
Nach einer Vorstellungsrunde hielten H. Tassilo und P. Tarcisius einleitende Referate, die Grundlage für den weiteren Austausch bildeten. Im Mittelpunkt der beiden Arbeitseinheiten im Kapitelsaal standen die aktuelle Situation des klösterlichen Nachwuchses sowie die damit verbundenen Herausforderungen in den einzelnen Gemeinschaften.
Ein weiterer Schwerpunkt war das Thema Berufungspastoral. Dabei stellte P. Daniel aus dem Stift Kremsmünster das Projekt „Treffpunkt Benedikt“ vor und berichtete über aktuelle Erfahrungen und Initiativen in der Begleitung junger Menschen auf ihrem geistlichen Weg.
Das Treffen diente der gegenseitigen Vernetzung und dem Erfahrungsaustausch der Novizenmeister der Augustiner-Chorherren, Benediktiner und Zisterzienser. Die Teilnehmer betonten die Bedeutung solcher Begegnungen für die gemeinsame Reflexion über die Zukunft des Ordenslebens und die Förderung geistlicher Berufungen. Das Treffen soll künftig jährlich stattfinden. Nächster Gastgeber wird das Stift Melk sein.