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Klosterneuburg feiert Liturgiekonstitution mit Festgottesdienst und Verleihung „Pius-Parsch-Preis 2019“

09.12.2019

Der vom Pius-Parsch-Institut für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie und der Liturgiewissenschaftlichen Gesellschaft Klosterneuburg heuer zum sechsten Mal ausgeschriebene Pius-Parsch-Preis wurde von einer internationalen Jury dem Eichstätter Diözesanpriester Dr. habil. Marco Benini zuerkannt und im Rahmen des jährlichen Gedenkgottesdienstes anlässlich des Jahresgedenkens der Liturgiekonstitution des II. Vatikanischen Konzils am 7. Dezember 2019 in der Pius-Parsch-Kirche St. Gertrud Klosterneuburg verliehen.

Am 4. Dezember 1963 wurde während des II. Vatikanischen Konzils (1962-1965) in Rom die epochemachende Liturgiekonstitution „Sacrosanctum Concilum“ von der überwältigenden Mehrheit der Konzilsväter beschlossen. Wichtiger Wegbereiter der Reform war der Klosterneuburger Chorherr Pius Parsch mit seiner „Volksliturgischen Bewegung“, die von hier aus die Weltkirche erfasst hat. Aus diesem Anlass feierte Propst Bernhard Backovsky (Stift Klosterneuburg) mit Univ.-Prof. Dr. Jürgen Bärsch (Eichstätt-Ingolstadt), Dr. habil. Marco Benini (Washington), Doz. P. Dr. Johannes Paul Chavanne OCist (Heiligenkreuz), Univ.-Prof. Dr. Andreas Redtenbacher (Klosterneuburg) und ehem. Generalvikar Isidor Vollnhals (Eichstätt-Ingolstadt) in Anwesenheit von Stadtrat Mag. Konrad Eckl (Klosterneuburg) am Samstag, den 7. Dezember 2019, in der Pius-Parsch Kirche St. Gertrud, am Vorabend des Hochfestes Mariä Empfängnis einen Festgottesdienst. St. Gertrud wurde unter Parsch zur weltweit bekannten „Wiege der Volksliturgischen Bewegung“, hier ist der Chorherr auch bestattet.

Nach dem Gottesdienst überreichte Propst Backovsky den „Pius-Parsch-Preis 2019“ an Dr. habil. Marco Benini, der für seine Habilitationsschrift „Liturgische Bibelhermeneutik. Die Heilige Schrift im Horizont des Gottesdienstes“ ausgezeichnet wurde. Dr. Benini, der deutsch-italienischer Herkunft ist, lehrt derzeit als Gastprofessor an der Catholic University of America in Washington, D.C. das Fach Liturgiewissenschaft.

„Was Pius Parsch mit seiner Volksliturgie eröffnet hat, nämlich, dass der Gottesdienst der Kirche in der Bibel gründet und die Liturgie gleichzeitig immer zur Bibel führt, wird in der Arbeit von Dr. Benini theologisch weiter vertieft “, sagte in seiner Laudatio der Liturgiewissenschaftler, Prodekan Univ.-Prof. Dr. Jürgen Bärsch von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.

Der mit 6.000 € dotierte und international renommierte Pius-Parsch-Preis ist die höchstdotierte liturgiewissenschaftliche Auszeichnung im deutschen Sprachraum. Die Stiftungsintention des seit 2009 im Zweijahresrhythmus ausgelobten Preises ist es, Nachwuchswissenschaftler zu fördern, theologische Forschungsthemen im Geist von Pius Parsch voranzutreiben, sowie liturgiewissenschaftliche Exzellenz anzuregen. Die nächste Ausschreibung erfolgt im Jahr 2021.

Weiterführende Informationen: www.pius-parsch-institut.at

Foto: obere Reihe v.l.n.r.: ehem. Generalvikar Isidor Vollnhals (Eichstätt-Ingolstadt) und Univ.-Prof. Dr. Jürgen Bärsch (Eichstätt-Ingolstadt) untere Reihe v.l.n.r.: Dr. habil. Marco Benini (Washington), Univ.-Prof. Dr. Andreas Redtenbacher      (Klosterneuburg); Copyright: @Stefan Kronthaler, Abdruck honorarfrei

 

Walter Hanzmann
Stift Klosterneuburg – Pressesprecher
T: +43 2243 411-182, M: +43 676 / 447 90 67
E: presse@stift-klosterneuburg.at

Christina Hiptmayr

Pressesprecherin

Telefon
+43 2243 411 298 E-Mail

Walter Hanzmann

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