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Glanz des Ostens - Christliche Kunst aus Bulgarien

30.04.2016

Die Ausstellung „Glanz des Ostens“ zeigt an Hand von über 100 Exponaten aus dem Besitz des Archäologischen Nationalmuseums Sofia die Entwicklung des Christentums und der christlichen Kunst in Bulgarien. Zur Eröffnung kamen der Staatspräsident und Kulturminister der Republik Bulgarien, sowie der Landeshauptmann von Niederösterreich.

„Es ist erst das zweite Mal, dass die als nationaler Schatz Bulgariens angesehenen Kulturgüter das Land verlassen“, betonte der Landeshauptmann von Niederösterreich, Dr. Erwin Pröll, in seiner Eröffnungsansprache. Bulgariens Präsident Rosen Plevneliev sprach von der universellen Sprache „Kunst“, die Menschen unterschiedlichster Nationalität und Herkunft miteinander kommunizieren lässt und so zur europäischen Völkerverständigung beiträgt.

Nach einer ersten auswärtigen Ausstellung im Pariser Louvre vor zwei Jahren sind nun über 100 Exponate alter christlicher Zivilisation, an der Schnittstelle von Okzident und Orient, im Stift Klosterneuburg zu sehen. In Zusammenarbeit mit dem Nationalen Archäologischen Institut Bulgariens und seinem angeschlossenen Museum in Sofia kann das Stiftsmuseum eine repräsentative Auswahl der schönsten Exponate dieses bedeutenden Hauses zeigen. Die frühesten Artefakte, die zu sehen sind, stammen aus dem 4. Jahrhundert, die „jüngsten“ Objekte aus dem 16. Jahrhundert. Aus der allerersten Zeit der Ausbreitung des Christentums im Lande stammen Reliquiare und kleine Objekte der Kirchenausstattung, die aus dem 4. bis zum 6. Jahrhundert datieren. Die im Stift ausgestellten Objekte zeugen von einer bereits frühen zivilisatorischen Blüte, von der Herausbildung einer ganz eigenen Formensprache, die das antik-römische Erbe aufgenommen hat und weiterentwickelte. Vor allem ist es der gemeinsame Glaube an Jesus Christus, den Pantokrator, den Weltenherrscher, der die Brücke schlägt zwischen den Exponaten aus dem 4. Jahrhundert, die 1200 Kilometer weit im Osten entstanden sind und dem Stift Klosterneuburg, das heute wie damals ein weltoffenes, im Glauben gegründetes Haus Gottes an der Donau ist. Verleihung des Leopoldskreuzes Anschließend an die Eröffnung der Ausstellung wurde der „Stern zum Leopoldskreuz in Gold“ an S.E. Mag. Rosen Plevneliev und das„Leopoldskreuz in Gold“an S.E. Vezhdi Rashidov,für ihr kulturelles völkerverbindendes Engagementdurch Abtprimas Bernhard Backovsky verliehen. Starke Partner Ohne namhafte finanzielle Zuwendungen unseres Partners Wiener Städtische Versicherungsverein sowie der Hauptsponsoren Vienna Insurance Group, Bulstrad, Hypo Niederösterreich Gruppe, des Landes Niederösterreich, sowie ferner der Kapsch Group, wäre diese Ausstellung nicht zu realisieren gewesen.  

Information:

Der Glanz des Ostens“ im Stift Klosterneuburg
1. Mai – 31. Juli 2016, Stiftsmuseum, täglich 9.00-18.00 Uhr, Ticket: € 11,- / Erw.

Christina Hiptmayr

Pressesprecherin

Telefon
+43 2243 411 298 E-Mail

Walter Hanzmann

Pressesprecher

Telefon
+43 2243 411 182 E-Mail

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Bild 02: S.E. Vezhdi Rashidov, Kulturminister der Republik Bulgarien
Metropolit Antonym, Metropolit der Bulgarisch-Orthodoxen Diözese von West- u. Mitteleuropa
Abtprimas Bernhard Backovsky, Propst Stift Klosterneuburg
Dr. Erwin Pröll, Landeshauptmann von Niederösterreich
S.E. Rosen Plevneliev, Präsident der Republik Bulgarien
Mag. Georg Kapsch, CEO Kapsch Group
Dr. Judith Havasi, Vorstandsdirektorin Vienna Insurance Group

Bild 03: Verleihung des „ Leopoldskreuzes in Gold“ an
S.E. Rosen Plevneliev, Präsident der Republik Bulgarien, durch
Abtprimas Bernhard Backovsky, Propst Stift Klosterneuburg

Bild 04: Verleihung des „Sterns zum Leopoldskreuz in Gold“ an
S.E. Vezhdi Rashidov, Kulturminister der Republik Bulgarien, durch
Abtprimas Bernhard Backovsky, Propst Stift Klosterneuburg

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