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Tag der Stiftspfarren mit Erzbischof Josef Grünwidl

24.02.2026

Am diesjährigen Treffen der Pfarren des Augustiner-Chorherrenstiftes Klosterneuburg nahm der Wiener Erzbischof Josef Grünwidl teil und meinte, dass die Pfarren als spirituelle Nahversorger und das Stift als spirituelle Oase für die Menschen da sind. In seiner Predigt, beim anschließenden

Pontifikalamt empfahl er für die Fastenzeit die Vertrauensfrage zu klären und hierfür die „drei Handbewegungen“ von Karl Barth.

Tag der Stiftspfarren mit Erzbischof Josef Grünwidl

Am diesjährigen Treffen der Pfarren des Augustiner-Chorherrenstiftes Klosterneuburg nahm Erzbischof Josef Grünwidl teil und meinte, dass die Pfarren als spirituelle Nahversorger und das Stift als spirituelle Oase für die Menschen da sind. In seiner Predigt, beim anschließenden Pontifikalamt empfahl er für die Fastenzeit die Vertrauensfrage zu klären und hierfür die „drei Handbewegungen“ von Karl Barth. 

Einmal im Jahr treffen sich im Februar alle Vertreter, Pfarrgemeinderäte und Vermögensverwaltungsräte der Pfarren des Augustiner-Chorherrenstiftes Klosterneuburg in dessen Augustinussaal zum gegenseitigen Austausch mit anschließender Messe in der Stiftsbasilika. Denn am 15. Februar 1506 wurde die Gebeine des 1485 heiliggesprochenen Markgraf Leopold III. feierlich aus dem Grab genommen – ein Ritus, der nach einer Heiligsprechung üblicherweise gefeiert wird. Dies wird seit vielen Jahren zum Anlass für dieses Treffen aller Stiftspfarren genommen. 

Heuer, am 21. Februar 2026, stand dieses Treffen unter einem besonderen Zeichen, denn es nahm der frisch geweihte Erzbischof Josef Grünwidl daran teil. So begrüßte ihn Propst Anton Höslinger mit folgenden Worten: „Dein Kommen heute ist ein schönes und bedeutendes Zeichen des Miteinanders von Erzdiözese Wien und Stift Klosterneuburg. Ich weite als zweiter Vorsitzender der Österreichischen Ordenskonferenz bewusst aus: ein gutes Zeichen der gemeinsamen Annahme der Herausforderungen unserer Zeit durch die Erzdiözese Wien und die in der Erzdiözese Wien tätigen und wirkenden Ordensgemeinschaften.“ 

In Form eines Interviews der Augustiner-Chorherren Johannes Kittler und Thaddäus Ploner stellte sich der Erzbischof interessierten Fragen und gab so Einblick in sein Denken und Handeln. Dabei wurden auch die gemeinsamen aktuellen und kommenden Herausforderungen in der Seelsorge angesprochen. So sieht Erzbischof Josef Grünwidl die Pfarren als spirituelle Nahversorger und das Stift als spirituelle Oase für die Menschen. Sie dienen vor allem auch als Orte des Betens und Schule des Betenlernens. 

Danach ging es zur Pontifikalmesse in die Stiftsbasilika, welcher der Erzbischof als Zelebrant vorstand. In seiner Predigt lud er dazu ein in der Fastenzeit die Vertrauensfrage zu klären. „Es geht um unser Herz. Durch Beten, Fasten und durch gute Werke soll das übergewichtige Ego abnehmen, soll neuer Raum entstehen für Gott und die Mitmenschen. Ein praktischer Tipp von Karl Barth kann uns hier zur Seite stehen. Er hat für die Fastenzeit drei Handbewegungen empfohlen: Hände falten, Hände aus der Tasche nehmen und Hände in den Schoss legen. Er meinte damit: Zum Fasten gehört, dass ich im Laufe des Tages die Hände immer wieder falte und mit Gott ins Gespräch komme. Aber auch die Hände aus der Tasche nehmen und zupacken, um konkret etwas zu tun, wie z.B. helfen und teilen. Und die Hände mindesten einmal am Tag in den Schoss legen, zur Ruhe kommen, still zu werden und sich bewusst machen: Nicht ich habe mein Leben in der Hand, sondern ein guter Gott hält und trägt mich. Mögen diese drei Handbewegungen uns durch die Fastenzeit begleiten und den Blick auf das Osterfest und die Osternacht dazu führen, die Vertrauensfrage zu klären, damit wir im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe wachsen,“ so Erzbischof Josef Grünwidl. 

Christina Hiptmayr

Pressesprecherin

Telefon
+43 2243 411 298 E-Mail

Walter Hanzmann

Pressesprecher

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