Das vom Künstler Harald Woschitz neu gestaltete Fastentuch wird ab Aschermittwoch, den 18. Februar 2026, in der Stiftskirche Klosterneuburg zu sehen sein. Am Donnerstag, den 19. Februar um 19 Uhr, präsentiert der Künstler sein „mit Licht gezeichnetes“ Fastentuch der Öffentlichkeit.
Mit Licht gezeichnet – neues Fastentuch für die Stiftskirche
10.02.2026Mit Licht gezeichnet – neues Fastentuch für die Stiftskirche
Das vom Künstler Harald Woschitz neu gestaltete Fastentuch wird ab Aschermittwoch, den 18. Februar 2026, in der Stiftskirche Klosterneuburg zu sehen sein. Am Donnerstag, den 19. Februar um 19 Uhr, präsentiert der Künstler sein „mit Licht gezeichnetes“ Fastentuch der Öffentlichkeit.
Der österreichische Künstler Harald Woschitz gestaltete auf Einladung des Stiftes Klosterneuburg für den barocken Hochaltar der Stiftskirche ein neues Fastentuch für die österliche Bußzeit.
Seit Jahrhunderten gehört das Fastentuch zur liturgischen Tradition der Kirche. Während der Fastenzeit verhüllt es das Altarbild und lädt dazu ein, den Blick neu auszurichten: Weg vom Sichtbaren, hin zum Wesentlichen. In der Sprache der Kunst eröffnet das Fastentuch einen Raum der Stille und der inneren Auseinandersetzung mit der zentralen christlichen Botschaft – über konfessionelle Grenzen hinweg.
Das Fastentuch von Harald Woschitz basiert auf einer Fotografie – wörtlich „mit Licht gezeichnet“ – und stellt das Motiv der Auferstehung in den Mittelpunkt. Es verweist auf die Seelen der Vielen, die durch Christi Tod und Auferstehung befreit sind: lichtgleiche Gestalten, die aus der Dunkelheit aufsteigen und dem neuen, ewigen Leben im Licht entgegengehen.
Die Installation des neu gestalteten Fastentuchs für den barocken Hochaltar der Stiftskirche ist von Aschermittwoch, den 18. Februar 2026, bis Karsamstag, den 4. April 2026, im Kirchenraum zu sehen. Am 19. Februar, 19 Uhr, wird es vom Künstler gemeinsam mit Stiftspfarrer Reinhard Schandl Can.Reg. der Öffentlichkeit präsentiert.
Harald Woschitz (geb. 1965) lebt und arbeitet in Wien und Porto. Er beschäftigt sich seit 1985 mit Fotografie. In seinen meist mehrteiligen konzeptuellen Arbeiten, die auch als Lichtmalerei oder Bildgedichte gelesen werden können, begibt er sich auf die Suche nach dem, was hinter dem Sichtbaren steht.