„Alles was wir heute tun, hat Auswirkungen auf die nächsten Generationen“, so Propst Anton Höslinger. „Christliche Werte wie Würde, Freiheit, Toleranz geben Halt und Orientierung“ so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
„Alles was wir heute tun, hat Auswirkungen auf die nächsten Generationen“, so Propst Anton Höslinger. „Christliche Werte wie Würde, Freiheit, Toleranz geben Halt und Orientierung“ so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
Der Auftakt zum niederösterreichischen Landesfeiertag im Stift Klosterneuburg ist eine gelebte Tradition, der mit einer Pressekonferenz von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, dem Propst des Stiftes Klosterneuburg, Prälat Anton Höslinger, sowie Wirtschaftsdirektor Andreas Gahleitner am heutigen 15. November erfolgte. Nach dem Pressegespräch wurde das Pontifikalamt in der Stiftskirche gefeiert. Zelebrant war heuer der Apostolische Nuntius, Erzbischof Pedro López Quintana. Im Anschluss erfolgte am Stiftsplatz der Leopoldisegen.
Besinnung auf christliche Werte
„Dieser Tag ist eine gute Gelegenheit, sich unserer christlich-jüdischen Werte zu besinnen, die uns Halt und Orientierung geben“, sagte die Landeshauptfrau. „Sie beruhen auf menschlicher Wertschätzung, Würde, Freiheit und vor alllem auch Toleranz.“ Es sei wichtig, diese Werte weiterzugeben, so Mikl-Leitner. So sprach sie sich für die Beibehaltung von Kreuzen in öffentlichen Gebäuden aus und brach eine Lanze für den konfessionellen Religionsunterricht. Hinsichtlich des kulturellen Erbes haben die niederösterreichische Landesregierung und das Stift Klosterneuburg eine gemeinsame Zielsetzung: „Wir wollen dieses kulturelle Erbe auch an künftige Generationen weitergeben“, so die Landeshauptfrau. Zu diesem Zwecke beteilige sich das Land Niederösterreich bis 2027 finanziell mit 1,1 Millionen Euro an der Generalrenovierung des Stiftes.
Renovierungsarbeiten zum Erhalt des kulturellen Erbes
Dies war das Stichwort für Wirtschaftsdirektor Andreas Gahleitner. Er berichtete über den diesbezüglichen Stand und die nächsten Vorhaben: Nachdem die Arbeiten an den beiden Türmen bereits abgeschlossen sind, sind derzeit die Renovierung der Fassaden der Sebastianikapelle und des spätgotischen Binderstadels in Umsetzung. Das Stift sei die gebaute Identität Niederösterreichs, und die gelte es zu erhalten. 2025 werden die Wehr- und Stiftsmauern aus dem 14. und 15. Jahrhundert mit einer Gesamtlänge von 270 Metern, die barocken Tafelparkette und das Deckenfresko im Marmorsaal renoviert werden, erklärte Gahleitner die weiteren Schritte. Was den Wirtschaftsdirektor freut: „Bei der letzten Abrechnung der Renovierungsarbeiten waren wir sechs Prozent unter Budget“.
Bezugnehmend auf das verheerende Hochwasser im Herbst, erklärte Gahleitner: „Allen betroffenen Pächtern von Stiftsgründen werden wir insgesamt rund 500.000 Euro an Pacht refundieren“, versprach der Wirtschaftsdirektor.
Nachhaltigkeit im Wirtschaften und im Zusammenleben
Als das Stift gegründet worden sei, hätten die Augustiner Chorherren von Markgraf Leopold III. Wälder und Weinberge zur Verfügung gestellt bekommen, um damit nachhaltig wirtschaften zu können, erklärte Prälat Anton Höslinger. „Wenn man das über 900 Jahre tut, kann man in aller Bescheidenheit sagen, dass diese Nachhaltigkeit im Wirtschaften generationenübergreifend gelungen ist“, so der Propst des Stiftes. Er plädierte dafür, nicht zu vergessen, dass alles, was wir heute tun, Auswirkungen auf die nächste und übernächste Generation habe. Prälat Höslinger betonte, dass Nachhaltigkeit aber nicht nur das Wirtschaften, sondern auch das Leben im Kloster betreffe. Er wies darauf hin, dass in den Betrieben des Stiftes Mitarbeiter aus 17 verschiedenen Nationen mit unterschiedlichen Kulturen und Religionen zusammen arbeiten. „Ich bin durchaus stolz, dass wir hier eine gemeinsame Kultur mit gemeinsamen Werten gefunden haben und diese auch tagtäglich leben“, so Propst Höslinger.
Leopoldskreuz in Gold für Landeshauptfrau
Für Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner gab es heuer noch eine besondere Auszeichnung: Propst Höslinger überreichte ihr das Leopoldskreuz in Gold für Verdienste um das Stift Klosterneuburg. Sie sehe diese Auszeichnung als „Symbol der engen Partnerschaft und Verbundenheit zwischen dem Land Niederösterreich und dem Stift Klosterneuburg“, bedankte sich Mikl-Leitner für das Ehrenzeichen, das vor ihr auch schon ihre Vorgänger Siegfried Ludwig und Erwin Pröll erhalten haben: „Ein Symbol für Kontinuität, Stabilität und Verlässlichkeit, und auch ein klarer Auftrag, die Partnerschaft und das Miteinander von Stift und Land auch in Zukunft fortzuschreiben“.
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