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Pius-Parsch-Preis 2023 an Josef Rauffer verliehen

04.12.2023

Die Verleihung des Pius-Parsch-Preis 2023 erging an Münchner Diözesanpriester Dr. Josef Rauffer. Überreicht wurde der mit 6.000,- Euro dotierte Preis durch Propst Anton Höslinger nach einem Festgottesdienst am 2. Dezember in der Klosterneuburger Kirche St. Gertrud.

Der vom Stift Klosterneuburg und dem Pius-Parsch-Institut heuer zum achten Mal ausgeschriebene Preis wurde von einer internationalen Jury dem Münchner Diözesanpriester Dr. Josef Rauffer zuerkannt. Ausgezeichnet wird seine Doktorarbeit „Tagzeitengebet als Gebet aller Getauften. Ansätze des Zweiten Vatikanischen Konzils und Rezeption im deutschen Sprachgebiet“, ein zentrales Anliegen von Pius Parsch. Dr. Rauffer war während seines Dissertationsstudiums Zeremoniar von Kardinal Reinhard Marx, er wirkt heute als Liturgiereferent der Erzdiözese München-Freising sowie als Pfarrer.

Der mit 6.000 € dotierte und international renommierte Pius-Parsch-Preis ist die bedeutendste liturgiewissenschaftliche Auszeichnung in Europa. Stiftungsintention des seit 2009 im Zweijahresrhythmus ausgelobten Preises ist es, Themen im Geist von Pius Parsch voranzutreiben, junge Nachwuchswissenschaftler zu fördern, sowie liturgiewissenschaftliche Exzellenz anzuregen.

Ganz im Sinn des preisgekrönten Themas feierte der Propst des Stiftes Klosterneuburg, Anton Höslinger Can.Reg., mit der Gemeinde von St. Getrud am Samstag den 2. Dezember 2023 einen Festgottesdienst, danach erfolgt die Preisverleihung.

Dr. Josef Rauffer in seiner Danksagung: „Ich bin dankbar und geehrt, den Pius-Parsch-Preis empfangen zu dürfen. Dem Stift Klosterneuburg danke ich für die Unterstützung meiner Arbeit.“

Der Preisträger sprach ein rührendes Lob für seinen Doktorvater Prof. em. Dr. Winfried Haunerland aus, welcher ihn kurz vor seinem Ableben noch ermutigt hatte, sich überhaupt für den Pius-Parsch-Preis zu bewerben. In vielem war Prof. Haunerland ihm Vorbild. Besonders beeindruckt habe Dr. Rauffer die Gelassenheit, die sein Doktorvater gegenüber dem Tod gezeigt hat.

Dr. Rauffer erinnerte in seiner Dankrede daran, dass die Liturgie eine Feier des Pascha-Mysteriums von Tod und Auferstehung Jesu Christi ist. Er betonte die persönlich verändernde Wirkung der Liturgie auf den einzelnen Menschen. Mit seiner Schrift hofft er dazu beizutragen, dass der alte Schatz der Tagzeitenliturgie bzw. des Stundengebets, für dessen Bekanntmachung sich auch Pius Parsch seinerzeit eingesetzt hat, neu entdeckt werden kann.

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Pius-Parsch-Institut
Das Pius-Parsch-Institut wird getragen vom Stift Klosterneuburg und der „Liturgiewissenschaftlichen Gesellschaft Klosterneuburg“, mit ihren 200 Mitgliedern. Am 31. Jänner 2024 wird ihres 20-jährigen Bestehens mit einer öffentlichen Jahresversammlung gedacht, bei der Altbundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel die Festrede hält.

Weiterführende Informationen: www.pius-parsch-institut.at

 

Walter Hanzmann
Stift Klosterneuburg – Pressesprecher
T: +43 2243 411-182, M: +43 676 / 447 90 67
E: presse@stift-klosterneuburg.at

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