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Was leid tut

Pieta
01.07.2020 - 15.11.2021

Was leid tut

Was macht das Leid aus dem Menschen? Wie verhält sich der Mensch angesichts des Leides? Leid kann zerbrechen – aber es kann auch stärken, weil es näher zu Gott bringt. Zu diesem Thema sind Arbeiten aus sieben Jahrhunderten zu sehen.

Die Ausstellung „was leid tut“ führt uns anhand von sechs Kapiteln, durch die Themen Vertreibung aus dem Paradies, Martyrium, Zweifel, Trauer, Reue hin zu Trost und Hoffnung. Die dafür zusammengestellten Exponate stammen aus sieben Jahrhunderten, von der gotischen Handschrift des frühen 15. Jahrhunderts bis zu Arbeiten, die eigens für die Ausstellung geschaffen wurden. Dabei gibt es Leitfiguren aus der christlichen Bildtradition wie Hiob, Christus am Ölberg, die Pietà, heilige Märtyrer, den reuigen Petrus, den depressiven König Saul, aber auch Schutzpatrone und den Schutzengel. Die Gegenüberstellungen alter, klassisch moderner und zeitgenössischer Kunst eröffnen einen einzigartigen Spannungsbogen durch die Kunst- und Kulturgeschichte.

Die Ausstellung wurde von zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern mit Werken unterstützt, die teilweise von einschneidenden persönlichen Erlebnissen inspiriert wurden und die überaus individuelle Zugänge zum Thema »Leid« finden. Es finden sich Arbeiten von Linde Waber, Julia Faber, Simon Schober, Michael Endlicher, Thomas Naegerl, Hans Robert Pippal, Susanne Geister u.v.a. in der Ausstellung.

Gerade zwischen den Werken aus unterschiedlichen Epochen ergeben sich oft erstaunliche Parallelen, die zeigen, dass es sich bei dem Thema »Leid« um ein Phänomen handelt, das Menschen zu allen Zeiten quer durch alle Kulturkreise und Weltanschauungen betroffen und bewegt hat.

The exhibition consists of six chapters in which different aspects of the phenomenon »woe« are demonstrated by means of artworks. These date back seven centuries, from a Gothic manuscript of the early 15th century up to contemporary works which were created especially for the exhibition. There are leading figures from the Christian pictorial tradition, such as Job, the Agony in the Garden, the Pietà, holy martyrs, the remorseful Apostle Peter, the depressed King Saul, but also patron Saints and guardian angels.
The exhibition was supported by numerous artists. Some of their works were inspired by deep personal experiences, and find extremely individual approaches to the topic of »woe«. Between the works from different centuries, there are often astonishing parallels, which show that the topic »woe« is a phenomenon that has affected and moved people at all times across all cultures and philosophies of life.

 

was leid tut
1. Juli 2020 – 15. November 2021

Sommersaison täglich 9 – 18 Uhr
Wintersaison ab 15.11. 2020 bis 30.4. 2021 täglich 10 – 16 Uhr

Sala terrena Galerie
Führung: Samstag und Sonntag 12 und 15 Uhr (Wir empfehlen eine telefonische Reservierung: 02243/411-212)

Annual Exhibition 2020/21 – »was leid tut«
Summer season daily 9 a.m – 6 p.m.
Winter season daily 10 a.m. – 4 p.m.
Guided tour: Sat. and Sun. 12 noon and 3 p.m.
(We recommend a reservation by phone
02243/411-212)

Tickets: EUR 9,-/Erwachsene *)

*) Eintrittsticket: inkl. Besuch der Schatzkammer (täglich) und des Stiftsmuseums (Wintersaison Sa., So. und Feiertag, 14–16 Uhr, Sommersaison Sa., So. und Feiertag, 14–17 Uhr), inkl. vier Stunden kostenfreiem Parken


CORONA
Bitte beachten Sie die Maskenpflicht. Für Führungen empfehlen wir eine Reservierung vorzunehmen.
Hier finden Sie alle Informationen für Ihren Besuch.

Werke aus der Ausstellung



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