Adalbert Koschiczek verstorben

HH Adalbert Can. Reg.
25.04.2017

Adalbert Koschiczek verstorben

Geboren wurde Gerhard Koschiczek am 15. Juli 1938 in Wien-Brigittenau. Er wuchs in Klosterneuburg auf, wo er am Gymnasium 1956 maturierte. Im selben Jahr wurde er am 27. August im Stift Klosterneuburg eingekleidet und erhielt den Ordensnamen Adalbert. Adalbert legte die Feierliche Profess am 28. August 1960 ab; die Priesterweihe empfing er am 22. Juli 1962 durch den Wiener Weihbischof Jakob Weinbacher.
Das priesterliche Wirken Adalberts galt vielen Aufgaben: Von 1962 bis 1968 war er Kaplan in Meidling (Wien XII.). Von 1968 bis 1980 wirkte er als Kaplan in Floridsdorf (Wien XXI.), wo er auch Religion am Gymnasium unterrichtete. Von 1972 bis 1974 bekleidete er das Amt eines Referenten für Kinderpastoral im Katholischen Jugendwerk.
1980 wurde Adalbert zum Pfarrer der Pfarre Grinzing (Wien XIX.) berufen; diese Aufgabe übte er mit Hingabe dreißig Jahre lang bis 2010 aus. 1996 bis 2014 war er ein stets gewissenhaftes Mitglied des Kapitelrates des Stiftes Klosterneuburg. 1997 bis 2007 leitete er das Wiener Stadtdekanat Döbling als Dechant. Darüber hinaus fungierte er als Provisor der Pfarre Sievering (Wien XIX.) 2005 bis 2006. Verdient gemacht hat sich Adalbert auch bei der gründlichen Inventarisierung der Pfarrhöfe der dem Stift Klosterneuburg inkorporierten Pfarren.
Adalbert war ein überzeugter und begeisterter Seelsorger, der stets versuchte, auch in Zusammenarbeit mit der Erzdiözese Wien, neue Wege der Pastoral zu erkunden und einzuschlagen. Ebenso begeistern konnten ihn die Eisenbahn, der Computer und die Technik. In diesen Themen glänzte er mit hohem Fachwissen; und seine Fähigkeit, in diesen Bereichen Auskunft zu geben, schien unumstritten unermesslich.
Das Stift Klosterneuburg, seine Familie, der er sich immer – im wahrsten Sinne des Wortes über den ganzen Erdenrund – verbunden fühlte, und viele Freunde und Wegbegleiter verlieren in Adalbert einen Menschen, der treu zu seinen Prinzipien stand, der sich nicht scheute, konsequent seine Standpunkte zu vertreten, und der, wenn er auch oft seine raue Schale zeigte, stets einen weichen und sensiblen Kern bewies.
Der Leichnam ist im Kreuzgang des Stiftes Klosterneuburg aufgebahrt, wo am Montag, dem 24. und am Donnerstag, dem 27. April 2017, jeweils von 10:00 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 17:00 Uhr die Möglichkeit besteht, von ihm Abschied zu nehmen. Im Kreuzgang des Stiftes Klosterneuburg findet am Samstag, dem 29. April 2017, um 15:00 Uhr, die erste Einsegnung statt. Anschließend findet in der Stiftskirche das Requiem statt und danach erfolgt die Beisetzung in der Chorherrengruft in der Sebastianikapelle.
Fotos von der Einsegnung und der Beisetzung

 

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