<![CDATA[Stift Klosterneuburg » Pressemitteilungen]]> http://www.stift-klosterneuburg.at/ Tue, 07 Sep 2010 09:33:33 +0200 Zend_Feed de_AT http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss <![CDATA[Hochfest des Hl. Augustinus 2010]]> http://www.stift-klosterneuburg.at/presse/pressemitteilungen/56,hochfest-des-hl-augustinus-2010.html Stift Klosterneuburg: Zwei Novizen eingekleidet, vier einfache und drei ewige Professen.

Das Hochfest des Hl. Augustinus wird in den Stiften der Augustiner Chorherren besonders
feierlich begangen. Es ist der Tag, an dem neue Mitglieder in den Orden aufgenommen werden: Für die Kandidaten gibt es zunächst als Probezeit ein einjähriges Noviziat, dann verpflichten sie sich durch die einfache Profess auf drei Jahre dem Kloster, bevor sie  sich durch die ewige Profess für ihr weiteres Leben an das Kloster binden.

Hwst. Herr Propst Bernhard Backovsky hat am Vortag des Festes des Hl. Augustinus als Novizen in den Orden der Augustiner Chorherren aufgenommen:


Ew. Hr. TASSILO Dominic Lorenz: Geboren am 17. Jänner 1983 in Dettelbach (Bayern), maturierte er am Egbert-Gymnasium der Benediktinerabtei Münsterschwarzach im Juni 2003 und, studierte 2004 bis 2006 Latein und Religion (Lehramt) in Bamberg und seit 2006 Theologie in Würzburg. Das Studium hat er im Juli 2010 erfolgreich mit dem akademischen Grad eines Diplom-Theologen abgeschlossen.

Ew. Hr. THOMAS Oliver Grundner wurde am 29. März 1984 in Wien geboren. Er besuchte das Bundesgymnasium in Mödling und die Handelsakademie in Mödling, wo er am 2. Juni 2004 maturierte. 2004 bis 2005 leistete er den Zivildienst. 2005 bis 2009 studierte er Jus an der Universität Wien, wo er mit dem akademischen Grad eines Magister iuris abschloss. Seit 2009 absolviert er das Doktoratstudium der Rechtswissenschaften, einzig die Beurteilung der Dissertation steht noch aus.

Am Augustinusfest, den 28. Agust 2010, haben

Basilius Stiller: geb. 10. März 1981 in Cosel (Polen), aufgewachsen in Deutschland
Ambros Boyd: geb. 14. April 1982 in Greensbrough (North Caroliona, USA)
Kilian Fudge: geb. 21. Mai 1973 in San Diego (Kalifornien, USA)die einfache Profess abgelegt. Alle drei beginnen im Oktober 2010 ein Theologiestudium.
Quirinus Greiwe (geb. 16. September 1968 in Neuss am Rhein (Deutschland) verlängert die
einfache Profess.

Die ewige Profess haben am gleichen Tag abgelegt:

Benedict Riede: geb. 2. Juli 1982 in Gotha (Deutschland, ehem. DDR), Theologiestudent in
Wien
Gabriel Rach: geb. 23. Juni 1975 in Chilton (Wisconsin, USA), Theologiestudent in Rom
Sebastian Schmölz: geb. 6. Juni 1984 in Wien, aufgewachsen im Waldviertel, Theologiestudent

Generalabt Propst Bernhard Backovsky betonte seine Freude, dass das Stift Klosterneuburg trotz der allgemein schwierigen Lage der katholischen Kirche stetig wachse. „Schon die Aussage der bekannten Schleierlegende ist ja, dass Gottes Segen auf dem Stift Klosterneuburg liegt. Und ich glaube, dass sich dies bis heute immer wieder bestätigt.“

© Stift Klosterneubrug/Peter Schubert Propst Bernhard, Stiftsdechant Benno und Novizenmeistr Anton... 

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Mon, 30 Aug 2010 11:35:00 +0200
<![CDATA[Stift Klosterneuburg: Pächter-Klage vom Bezirksgericht Korneuburg abgewiesen!]]> http://www.stift-klosterneuburg.at/presse/pressemitteilungen/55,stift-klosterneuburg-paechter-klage-vom-bezirksgericht.html Die von Langenzersdorfer Pächtern eingebrachte Klage, dass der vom Stift regelmäßig
verlängerte unbefristete Pachtvertrag den Regelungen des MRG (Mietrechtsgesetz)
angepasst wird, hat das Bezirksgericht Korneuburg abgewiesen. Die gelebte Vertrags-Praxis wurde damit bestätigt, und für Pächter und Stift besteht nun Rechtssicherheit.


„Wir sind froh, dass sowohl für unsere Pächter als auch für uns nun Rechtssicherheit besteht“ bestätigt Wirtschaftsdirektor Mag. Andreas Gahleitner den Erhalt der Entscheidung des Bezirksgerichtes Korneuburg. „Denn wir haben uns immer um faire und gerechte Bedingungen für beide Seiten bemüht, weil uns gute Beziehungen zu unseren Pächtern wichtig sind.“ Dass es keinen Grund zur Klage gibt hat das Gericht damit bestätigt.

Das Mietrechtsgesetz ist auf Stifts-Pachtverträge nicht analog anwendbar
Grund der vom Ehepaar Bruny eingebrachten Klage war die formal 5jährige Laufzeit ihres über 40 Jahre alten Pachtvertrages. Obwohl dieser - wie alle anderen zum Teil schon Mitte des vorigen Jahrhunderts aufgesetzten Pachtverträge - regelmäßig verlängert wird, sollte als unbefristeter Vertrag gelten auf denen Teile der Bestimmungen des MRG (Mietrechtsgesetz) anzuwenden sind. Da aber die Regelungen für Mietobjekte nicht einfach auf Pachtgrundstücke anwendbar sind, wurde die Klage abgewiesen.


Alte Verträge entsprechen heutigen Rechtsstandards oft nur ungenügend
„Die regelmäßige Vertragsverlängerung der oft schon sehr alten Verträge war und ist vor allem deswegen wichtig, da etwa bei der Kreditaufnahme die Bank eine gesicherte Vertragssituation verlangt, die heutigen Rechtsstandards entspricht“, ergänzt Dr. Andreas Leiss, Leiter der Immobilienverwaltung des Stift Klosterneuburg. Das Stift trägt als Grundeigentümer darüber hinaus auch Verantwortung dafür, dass der Grundstücks-Pächter mit dem Eigentümer der auf dem Grund befindlichen Gebäude ident ist. Dies wäre durch eine analoge Anwendung des MRG nicht sichergestellt, führt der Anwalt des Stiftes Dr. Reinhard Lachinger aus.
Die vom Stift gelebte Praxis der regelmäßigen Vertragsverlängerung garantiert, dass in immer häufiger vorkommenden Erbrechtskonflikten Klarheit herbeigeführt wird.
Zusätzlich bietet das Stift bereits seit geraumer Zeit die Umwandlung alter Verträge in Neue mit 60jähriger Laufzeit an, die allen Eventualitäten wie Verkauf oder Vererbung den heutigen Anforderungen entsprechend Rechnung tragen.


Wirtschaften mit Verantwortung für Stift und Pächter
„Durch die Verpachtung stellen wir günstigen Baugrund zur Verfügung, um auch Familien
ohne Eigenkapital für den Grundkauf den Wunsch nach einem eigenen Haus zu ermöglichen“ beschreibt Wirtschaftsdirektor Mag. Andreas Gahleitner die Ziele, die das Stift Klosterneuburg mit seiner Liegenschaftsverwaltung verfolgt. Mit den Pachteinnahmen finanziert das Stift Erhaltungsmaßnahmen für das Kloster und seine Kunstschätze, unterhält 25 Pfarren und unterstützt vor allem zahlreiche soziale Projekte im In- und Ausland.
„Unserem sozialen Auftrag entsprechend liegt der Pachtzins weit unter dem Marktniveau. Und auch wenn wir wie jeder verantwortungsvolle Eigentümer umsichtig wirtschaften und anpassen müssen - die Pachtzinse des Stift Klosterneuburg werden immer unter dem Marktwert bleiben“ garantiert Wirtschaftsdirektor Andreas Gahleitner.

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Fri, 27 Aug 2010 10:48:00 +0200
<![CDATA[Stift Klosterneuburg: Feuerwehr aufgerüstet]]> http://www.stift-klosterneuburg.at/presse/pressemitteilungen/54,stift-klosterneuburg-feuerwehr-aufgeruestet.html Die Freiwilligen der Betriebsfeuerwehr des Stiftes Klosterneuburg können sich – gerade richtig zum 120-jährigen Bestandsjubiläum – über ein neues „Versorgungsfahrzeug“ freuen.


Das Fahrzeug, ein Mercedes Vito, ist mit einem UHPS Hochdruckaggregat ausgestattet, dessen 100-Liter-Wassertank und 20-Liter-Schaumvorrat für die Bekämpfung kleinerer Brände ausreicht. Bei einer Übung wurde damit problemlos ein brennendes Autowrack gelöscht. Zur weiteren Ausrüstung gehören drei Atemschutzgeräte und ein digitales Funkgerät, das bereits die Umstellung der Klosterneuburger Feuerwehren im Herbst vorwegnimmt. Das neue „Versorgungsfahrzeug“ stellt eine optimale Ergänzung zum Kleinlöschfahrzeug aus dem jahr 2003 dar.
Das in dieser Version € 63.000,– teure Fahrzeug ersetzt einen VW-Bus aus dem Jahr 1980 und wird am Samstag, den 11. September um 10 Uhr im Rahmen der Feier zum 120-jährigen Bestehens der Betriebsfeuerwehr des Stiftes am Stiftsplatz gesegnet. In der Garage der freiwilligen Feuerwehr des Stiftes auf dem Parkplatz bei der Vinothek hat neben diesem modernsten Fahrzeug auch die 120 Jahre alte allererste Spritze einen Platz gefunden: Sie wurde von Pferden gezogen und gepumpt wurde händisch. Interessierte können dieses Relikt durch ein Fenster
bewundern…

© Stift Klosterneuburg/Peter Schubert 

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Fri, 13 Aug 2010 11:04:00 +0200
<![CDATA[Einladung zum Presseabendessen]]> http://www.stift-klosterneuburg.at/presse/pressemitteilungen/53,einladung-zum-presseabendessen.html Liebe Freunde der österreichischen Wein- und Klosterkultur!

Das 1114 vom Heiligen Leopold gegründete Stift Klosterneuburg ist seit 900 Jahren Ordenssitz, war kaiserliche Residenz und eröffnet heute eine faszinierende Welt aus Glaube, Kultur und Wein. Hier werden einzigartige Kunstschätze wie der Verduner Altar und der österreichische Erzherzogshut aufbewahrt. Besonders sehenswert sind das Stiftsmuseum sowie die geheimen Klostergärten mit der alle zwei Jahre stattfindenden größten Orchideenausstellung der Alpenrepublik. Das Stift Klosterneuburg beherbergt aber auch Österreichs ältestes und größtes Weingut. Auf 108 Hektar besten Lagen werden ausgezeichnete Weine „klimaneutral“ kultiviert, zum Beispiel der niederösterreichische Landessieger „Zweigelt Stiftswein 2009“. Alljährlich feiert das Stift Klosterneuburg seine ausgezeichneten Tropfen mit einer „wein.kultur.meile.“, die in diesem Jahr am 4. September direkt im Stift und in der Stadt über die Bühne geht. Alle Highlights zu diesem spätsommerlichen Höhepunkt möchten wir Ihnen persönlich vorstellen …… bei unserem kunst- und weinsinnigen Presseabendessen in kleiner Runde, zu dem wir Sie herzlich einladen:

am Mittwoch, dem 25. August 2010 um 19.30 Uhr im Restaurant „Stadtwirt“ in Wien. Untere Viaduktgasse 45/Ecke Marxergasse, 1030 Wien


Die wichtigsten Infos dazu in Kürze:
8 Stationen der „wein.kultur.meile.: Der Weinkulturparcours führt vom Römerlager über verschlungene Wege durch die historischen Kelleranlagen bis in das neu eröffnete Presshaus in der ehemaligen Chorfrauenkirche. Bei den acht Stationen mit Blindverkostungen, einem Gärungsschaufass und einer Stifterlschmelze lernen Interessierte unterwegs die 900 Jahre alte und heute besonders CO2-arme Weinproduktion kennen.


Musik im Stift und auf dem Rathausplatz: Zwischen 11.30 und 20.00 Uhr gibt es auf mehreren Bühnen im Stift und auf dem Rathausplatz durchgehend Chansons der 20er Jahre, Wiener Lieder, Weltmusik und Jazz zu hören und zu erleben: Neben Barbara Helfgott (Violine) sorgen das Saxofonquartett Take 4, Barbara Rektenwald und Swantje Lampert sowie die Gipsy-Jazz Formation „Gewürztraminer“ für den guten Ton.

Klosterneuburger Kunst und Küche: Bilder, Skulpturen, Keramik und Drucke von rund 50 Klosterneuburger Künstlern können bei der „wein.kultur.meile.“ gesehen und erstanden werden. Das Kinderprogramm bestreitet das Teatro Piccolo mit „Charlotte Ringlotte“. Im Stiftsatelier gibt es außerdem Kindgerechtes rund um die Weintraube.

Wir möchten Sie sehr herzlich einladen und freuen uns auf den gemeinsamen Abend. Das Anmeldeformular finden Sie unten zum Download. Die Anmeldung erfolgt über unsere Agentur. Anmeldungen bitte bis 24.08.10 zurücksenden oder faxen an: +43/(0)662/879518-5

Winfried Gerber, Leiter Bereich Kultur&Tourimus


St.Laurent ©Stift Klosterneubrug/Jürgen Skarwan Ein Blick auf das Stift ©Stift Klosterneubrug/Jürgen Skarwan wein.kultur.meile Wein genießen ©Stift Klosterneubrug/Jürgen Skarwan 

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Fri, 06 Aug 2010 11:25:00 +0200
<![CDATA[Stift Klosterneuburg: Falkenjagd am Stiftsplatz]]> http://www.stift-klosterneuburg.at/presse/pressemitteilungen/52,stift-klosterneuburg-falkenjagd-am-stiftsplatz.html Einst war es ein vornehmer Sport des Adels und der Könige: die Jagd mit Greifvögeln. Die Kaiser Friedrich II. und Maximilian I. haben diese Jagdform beschrieben, jetzt können Vorführungen der Greifvögel vom Renaissanceschloss Rosenburg auch im Stift Klosterneuburg erlebt werden.

 In historischen Gewändern treten die Falkner auf dem Stiftsplatz auf und lassen ihre Adler und Falken über dem Stift kreisen und während einer imitierten Beizjagd im wilden Sturzflug, wobei die Vögel bis zu 200 km/h schnell werden, auf das „Federspiel“ hinabstoßen: Das Federspiel – aus Leder und Vogelflügel – imitiert an einem etwa zwei Meter langen Seil wie ein Lasso geschwungen einen Beutevogel, auf die sich die Greifvögel stürzen. Die „Beizjagd“, die nur durch ein langes Training mit den Tieren erreicht werden kann, kam im asiatischen Raum im 2. vorchristlichen Jahrtausend auf und wurde besonders von Reitervölkern gepflegt. Bis heute ist sie im arabischen Raum beliebt und kam auch im Zuge der Kreuzzüge von dort nach Europa. Der Stauferkaiser Friedrich II. widmete dieser Jagdform ein eigenes Buch und galt – obwohl sonst heftig befehdet und umstritten – auf diesem Sektor als Vorbild für den europäischen Adel bis zur französischen Revolution. 1923 wurde die „Falknerei“ in Deutschland quasi als Sportart wiederbelebt, als Jagd wird sie hauptsächlich – neben den arabischen Ländern – in den USA und Großbritannien ausgeübt. Im deutschen Sprachraum gibt es einige Burgen, die Greifvögelschauen im Programm haben, eine der bekanntesten ist die Rosenburg in Niederösterreich.

Besucher der Greifvogelschau sind natürlich eingeladen, vorher oder anschließend das vielfältige Angbot des Stiftes auf einer der Touren durch das Stift kennenzulernen, etwa die imperiale Tour, die derzeit um drei Sonderausstellungen erweitert ist. Oder die mehrstöckige Kelleranlage des ältesten Weingutes Österreichs entdecken. Für eine Stärkung zwischendurch stehen drei Lokale mit schattigen Gärten oder einem wunderschönen Blick auf Wien zur Verfügung.

Greifvogel-Vorführungen auf dem Stiftsplatz am 8. August, 12. September und 10. Oktober 2010 jeweils um 13 und 15 Uhr bei freiem Eintritt.

Greifvogelschau im Stift Klosterneuburg ©Stift Klosterneuburg/Rita Newman Stiftsansicht ©Stift Klosterneuburg/Jürgen Skarwan 

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Tue, 27 Jul 2010 12:00:00 +0200
<![CDATA[Stift Klosterneuburg verstärkt die Hilfe für Moldawien]]> http://www.stift-klosterneuburg.at/presse/pressemitteilungen/50,stift-klosterneuburg-verstaerkt-die-hilfe-fuer-moldawien.html Einmal im Jahr besucht eine Stiftsdelegation die vom Stift mitfinanzierten Sozialeinrichtungen von Pater Georg Sporschill: Eine Reise zu unvorstellbarer Armut und eine Reise zu Einrichtungen, die Hoffnung geben.


Tipova in der Republik Moldova, 100 km nördlich der Hauptstadt Cishinau: Ein Ort mit ca. 300 Einwohnern und einem alten Höhlenkloster, das nach der Schließung in der Sowjetzeit 1994 wiederbesiedelt wurde. Sechs Mönche leben dort – und 25 Behinderte, Überlebende des in kommunistischer Zeit dort untergebrachten Waisenhauses. Abt Polycarp hat sich an Concordia-Moldova um Hilfe gewandt, denn die soziale Lage im Ort ist katastrophal: Viele der Einwohner leben weit unter jeder Armutsgrenze mit einem monatlichen Einkommen von 25-35 Euro. Eine Suppenküche, die diese Armen täglich ein warmes Essen ermöglicht, wäre sein Traum. Abt Polycarp würde einen Anbau des Klosters zur Verfügung stellen und die meiste Arbeit selbst organisieren – aber das Geld für das Material und die Einrichtung fehlt…
Pater Eustafie vom Kloster Tipova hat noch eine Idee zur Verbesserung der Lage im Dorf und dafür bereits auch schon die Unterstützung des Bürgermeisters gewonnen: Die Gemeinde würde einen Raum zur Verfügung stellen, in dem man eine kleine Bäckerei einrichten könnte. Bisher kommt das Brot alle paar Tage aus der nächsten Stadt – dann könnte man das Getreide von den Bauern im Dorf kaufen, gemahlen würde es im Kloster und es gäbe jeden Tag frisches Brot. In Tipova könnten neue Arbeitsplätze entstehen und das Geld bliebe im Ort. Doch auch hier fehlen die Mittel für die notwendige Investition.


Einige Häuser weiter wohnt Zinaida, eine alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern, ihre sechsjährige Tochter Maria ist von Geburt an behindert. Das zarte Mädchen blickt unsicher auf die Besucher, bewegt sich nur langsam und tut sich mit der Koordination schwer. Die Familie lebt von € 25,– Witwenpension und € 10,– für die behinderte Tochter pro Monat. Für eine Taglöhnerarbeit bekommt Zinaida maximal € 1,- pro Tag. Auf eine andere Arbeit hat Zinaida keine Chance. Im ganzen Dorf gibt es derzeit überhaupt nur acht längerfristige Arbeitsplätze…
Suppenküche und Bäckerei würden den Bauern im Ort neue Einkommensmöglichkeiten und in Tipova fünf neue Arbeitsplätze schaffen. Einen davon hätte Pater Eustafie für Zinaida vorgesehen. Sie könnte dann vielleicht sogar die Medizin kaufen, die das Leiden ihrer Tochter lindern würde.
Das Stift Klosterneuburg wird seine Hilfe für Concordia aufstocken: Tipova wird seine Suppenküche und seine Bäckerei bekommen, erstmals seit Jahren wird es in dem Ort neue Arbeitsplätze geben …
Auf der Rückfahrt in das Kinderdorf Pirita der Aktion Concordia von Pater Georg Sporschill steckt unser Auto im Stau von Cishinau: SUVs, Mercedes und BMWs verstopfen die Straße – größere Kontraste gibt es in Europa wahrscheinlich nirgends. Dann überholt ein Wagen mit dem EU-Emblem: „Die EU beginnt gerade den Aufbau sozialer Einrichtungen zu fördern,“ erklärt uns Angela King, die Leiterin von Concordia-Moldova.
Seit dem Jahr 2000 unterstützt das Stift Klosterneuburg die Aktion Concordia von Pater Georg Sporschill: Derzeit finanziert das Stift das Leben von 50 Kindern und Jugendlichen im Kinderdorf COC im rumänischen Ploiesti und von 50 Kindern im Kinderdorf Pirita in der Republik Moldova. Vor einigen Jahren kam dann noch die Suppenküche in Tudora im Süden von Moldova hinzu, die täglich 80-100 Bedürftige – alleinstehende Alte und alleinerziehende Mütter mit ihren Kindern – versorgt.
Einmal im Jahr besucht eine Delegation aus Klosterneuburg die vom Stift mitfinanzierten Einrichtungen – heuer waren es einige Tage Anfang Juli. Was Angela King und Pater Georg Sporschill mit ihrem Team geleistet haben, beeindruckt nicht nur uns. Genauso wie uns die Armut entsetzt. Barbara Stöckl – die zufällig gleichzeitig mit unserer Delegation vor Ort recherchierte – geht es genauso…
Ein Besuch im Kinderdorf Pirita ist dann die erfreuliche Seite der Reise: Es ist eine Freude die Entwicklung „unserer“ Kinder zu sehen und mitzuerleben, wie sie die oft schrecklichen Erlebnisse ihrer Vergangenheit überwinden, wie sie wieder lachen lernen, wie sie spielen, wie sie selbstbewusste Personen werden. Und es ist schön, mitzuerleben, wie sie über jedes Tor jubeln, das sie beim Tischfussball dem Stiftsteam schießen…
Die Stiftsaktion „Ein Zuhause für Straßenkinder“ begann mit € 175.000,– pro Jahr, inzwischen stieg der Betrag auf € 250.000,– jährlich. 2010 wird er höher ausfallen, um das Elend in Tipova etwas zu lindern. Spenden sind äußerst willkommen…
Spendenkonto: Stift Klosterneuburg – Ein Zuhause für Straßenkinder RLB NÖ, BLZ 32000,
Ko.Nr.: 11148


Weiter Fotos auf Anfrage, alle: © Peter Schubert/Stift Klosterneuburg, Abdruck honorarfrei in Verbindung mit dem Stift Klosterneuburg oder der Aktion Concordia.

Maria © Stift Klosterneuburg/Aktion Concordia Dir. Andreas Gahleitner, Barbara Stöckl, Pater Georg Sporschill und Kämmerer Dr. Walter Simek ©... 

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Fri, 16 Jul 2010 09:30:00 +0200
<![CDATA[Bank Austria engagierten sich für Sozialprojekt des Stiftes]]> http://www.stift-klosterneuburg.at/presse/pressemitteilungen/51,bank-austria-engagierten-sich-fuer-sozialprojekt-des-stiftes.html 35 Mitarbeiter der Bank Austria engagierten sich für das Sozialprojekt des Stiftes Klosterneuburg „Ein Zuhause für Straßenkinder“ und sammelten rund EUR 5.500,–. Die Geschäftsführung verdoppelte im Rahmen des Corporate Social Responsibilty-Programms den Betrag und so konnte gestern an Propst Bernhard Backovsky die stolze Summe von EUR 11.000,– für die Straßenkinder in Rumänien und Moldawien übergeben werden.

Mitarbeiter der Bank Ausria übergeben die Spende an Propst Bernhard Backovsky © Stift... 

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Thu, 24 Jun 2010 09:43:00 +0200
<![CDATA[Stift Klosterneuburg: spektakuläre Untersuchung]]> http://www.stift-klosterneuburg.at/presse/pressemitteilungen/47,stift-klosterneuburg-spektakulaere-untersuchung.html Zur Vorbereitung der Renovierung erfolgte eine detaillierte Untersuchung der barocken Kuppel durch die Metallrestauratorin Mag. Krebs, die erstmals an einem so luftigen Arbeitsplatz Untersuchungen vornahm.
Zwei Tage lang untersuchten die Firma Sukup-Grötzer, spezialisiert auf „gerüstlose Höhenarbeiten“, und die Metallrestauratorin Mag. Elisabeth Krebs den Zustand und die Schäden an den Kuppeln des Stiftes Klosterneuburg: Nicht zu Unrecht hat das Firmenauto von Sukup-Grötzer ein Spinnennetz aufgepinselt, denn die Arbeiten sehen wie Aktionen von Spyderman aus. Besonderes Interesse der Beiden galt dabei den beiden Kronen-Darstellungen, der sogenannten ottonischen Kaiserkrone und dem Erzherzogshut. Gute 40 Meter über dem Boden, versehen mit Kletterausrüstung, Maßband und Fotoapparat ging es um die Feststellung zahlreicher Details, um nach Errichtung des Gerüstes rasch und effizient restaurieren zu können. Die ersten Ergebnisse werden in einigen Tagen vorliegen, zumindest zwei weitere Untersuchungstage stehen aber für ein endgültiges Ergebnis noch aus.

Die Kuppel des Stiftes © Stift Klosterneuburg/Peter Schubert  

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Tue, 08 Jun 2010 08:34:00 +0200
<![CDATA[Künstlergespräch Peter Atanasov]]> http://www.stift-klosterneuburg.at/presse/pressemitteilungen/42,kuenstlergespraech-peter-atanasov.html Das Künstlergespräch am 10. Juni 2010 im Atelier des Stiftes Klosterneuburg bietet Gelegenheit zur Begegnung mit einem Widerspenstigen und einem Künstler, der sich den gängigen Zuordnungen entzieht.
Mit Peter Atanasov präsentiert das Stiftsmuseum Klosterneuburg im zweiten Künstlergespräch dieser Saison einen „widerspenstigen Grenzgänger zwischen Realismus und Experiment“, dessen Werk sich der Einordnung in gängige kunsthistorische Schubladen immer zu widersetzen wusste – und der auch großen Wert darauf legt keinem der gängigen –ismen zugerechnet zu werden. Da finden sich Anklänge an den Surrealismus ebenso wie an den abstrakten Expressionismus eines Wolfgang Hollegha.
Landschaften dienen Atanasov in hohem Maße als Inspirationsquelle, die Toskana stand in den siebziger Jahren am Anfang, dann folgten Bojen und Hummerfallen in Maine an der US-Atlantikküste, Fische, Boote und die typischen Kiefern in der Schärenlandschaft Finnlands und in den letzten Jahren Brauereien, Mühlen und die allgegenwärtigen christlichen Symbole in Niederbayern. Schon seit vielen Jahrzehnten verzichtet der Künstler ganz auf die Darstellung des Menschen, doch indirekt, durch Symbole begegnet man ihm in fast allen seiner Bilder. Auch sakrale Themen in ganz eigenwilliger Umsetzung spielen in seinem Werk eine gewisse Rolle.
Peter Atanasov wird zum Künstlergespräch eine Auswahl von Werken aus den letzten Jahren mitbringen, so dass für wenige Stunden eine kleine Ausstellung entstehen wird, an deren Bildern sich die Diskussion entzünden kann.
Termin: 10. Juni 2010, 17.00 Uhr, Stiftsatelier, € 10,– inkl. Parkticket
Fotos: „Chios Komi“, 2006 und „Mosel II“, 2009, jeweils Acryl auf Leinen.

"Mosel II" 2009 © Peter Atanasov "Chios Komi" 2006 © Peter Atanasov 

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Tue, 01 Jun 2010 13:00:00 +0200
<![CDATA[Tastführung im Stift Klosterneuburg: Geschichte und Geschichten. Zum Greifen nah.]]> http://www.stift-klosterneuburg.at/presse/pressemitteilungen/41,tastfuehrung-im-stift-klosterneuburg-geschichte-und.html Mit Saisonstart veranstaltet das Stift Klosterneuburg heuer erstmals regelmäßig Tastführungen für blinde und sehbehinderte Menschen. Eine fachkundige Kunstvermittlerin begleitet die Rundgänge. Jeder Führungsgast erhält eine Mappe mit Planmaterial in Reliefdruck. So wird die Orientierung unterstützt und zur Nachbereitung des Kulturausflugs zu Hause angeregt.
Das Stift Klosterneuburg ist mit allen Sinnen erlebbar: die weiten Raumdimensionen des Barock, die rhythmische Architektur des mittelalterlichen Kreuzgangs, das besondere Klima und der Geruch des Weinkellers. Aber auch zum „Begreifen“ bietet sich im Stift jede Menge: Sie können glatten Marmor und gemeißelten Sandstein, kunstvolle Holzschnitzereien und Schmiedeeisenarbeiten sowie ornamentale Glasfenster mit bloßer Hand ertasten.
Als Pionier in der österreichischen Museumslandschaft bietet das Stift Klosterneuburg kostenloses Begleitmaterial: Das zusammen mit einem blinden Experten ausgearbeitete Set umfasst einen Orientierungsplan der Stiftsanlage in Form eines Tastdiagramms, eine Planlegende sowie einen Abriss der Stiftsgeschichte. Alle Texte sind in Schwarzschrift-Großdruck und in Braille-Schrift eingesetzt.
Bei der Neugestaltung der Besucherbereiche des Stiftes Klosterneuburg 2006 galt ein besonderes Augenmerk dem Abbau baulicher Barrieren im jahrhundertealten Kulturerbe. Das neue Angebot zielt darauf ab, den Kunstgenuss für Menschen mit Sehbehinderungen zu vertiefen. Die im Rahmen der Tastführungen mögliche Aufforderung „Hands on!“ verstärkt aber auch das Museumserlebnis sehender Kunstinteressierter.
Termine für die nächsten Tastführungen:
Samstag, 19. Juni und Samstag 18. September, jeweils 15.00-16.30
Kosten: Euro 10,- (ermäßigt Euro 8,-)
Details zum Programm finden Sie unter www.stift-klosterneuburg.at/atelier

Tastführung im Stift © Stift Klosterneuburg 

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Mon, 31 May 2010 10:28:00 +0200