Stiftsbibliothek

Das Gedächtnis des Stifts
Die Stiftsbibliothek ist mit ca. 240.000 Bänden, über 800 Inkunabeln und über 1200 mittelalterlichen Handschriften die größte wissenschaftliche Privatbibliothek Österreichs.
Zu den ältesten illuminierten Manuskripten zählen zwei mit dem Stifter des Klosters, Markgraf Leopold III. dem Heiligen, in Zusammenhang gebrachte Manuskripte: Das so genannte „Gebetbuch Leopolds des Heiligen“ (CCl 987), ein in Niedersachsen Ende des 11. Jahrhunderts entstandener Psalter, sowie die „Leopolds-Bibel“ (CCl 1), die Leopold III. dem Stift anlässlich der Kirchweihe 1136 geschenkt hat. Unter den zahlreichen herausragenden Codices verdienen beispielsweise die um 1310/15 zu datierende zweibändige „Klosterneuburger Bibel“ (CCl 2-3), das um 1330 angelegte Missale des Propstes Stefan von Sierndorf (CCl 71) und das 1420/24 entstandene vierbändige „Große Antiphonar“ (CCl 65-68) besondere Erwähnung. Die mittelalterlichen Handschriften des Stiftes Klosterneuburg werden von der Kommission für Schrift- und Buchwesen des Mittelalters der Österreichischen Akademie der Wissenschaften wissenschaftlich bearbeitet.

Nach Ausweisleistung ist die Bibliothek auch privaten Benützern zugänglich. Eine beschränkte Entlehnung von Druckschriften ist möglich.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 15 Uhr
Sa von 8 bis 12 Uhr

Kontakt:
Dr. Heinz Ristory
Stiftsplatz 1
3400 Klosterneuburg
T: +43 2243 411 151
F: +43 2243 411 156
bibliothek@stift-klosterneuburg.at