Leopoldihof
Der Leopoldi- oder Kuchelhof mit der ehemaligen Residenz des Markgrafen Leopold, der alten Prälatur und dem alten Fürstentrakt wird von Bauteilen der Renaissance und dem Leopoldibrunnen geprägt. Seine Revitalisierung wird bis Juni 2012 zur Eröffnung der Gartentage abgeschlossen sein, wofür der Leopoldibrunnen saniert und mit Blumenwappen (Wappen Niederösterreich, Wappen des Hwst. Abtprimas Propst Bernhard Backovsky, Wappen des Stiftes) versehen wurde. Auf den freien Flächen desLeopoldihofs werden historische Kübelpflanzen die Gestaltung erweitern (Olea europaea, punica granatum, buxus sempervierens, taxus baccata). Vor dem Stiftsarchiv und den angrenzenden Bauwerken entstand wieder ein „Fürstengarten“ mit Citrusgewächsen. Vier Knotenbeete prägen den Renaissance Garten, zumal Knotenornamente die Renaissancezeit prägten. In der bildenden Kunst galten sie als Meisterwerke der geometrischen Konstruktionstechnik und der grafischen Fertigungstechnik, ob in der Malerei, Architektur, in der Textilarbeit oder der Gartengestaltung.


