Residenzstadt Klosterneuburg

1113 verlegen Markgraf Leopold III und seine Frau Agnes ihre Residenz nach Klosterneuburg und gründen das Stift als religiöses, soziales und kulturelles Zentrum.
Um 1200 residiert hier für einige Jahre Herzog Leopold VI., der mit der Capella speciosa den ersten gotischen Bau in Österreich errichten lässt.
Noch einmal soll Klosterneuburg Residenz werden: ab 1730 lässt Kaiser Karl VI. die alten Gebäude umbauen. Doch sein „österreichischer Escorial“ bleibt nur ein Torso.