Floridus Leeb - Namensgeber für eine Siedlung
Wiens drittgrößter Bezirk mit mehr als 135.000 Einwohnern trägt seinen Namen nach Floridus Leeb, von 1782 bis 1799 Propst des Stiftes Klosterneuburg: Floridsdorf nannten 1786 die Bewohner der Siedlung „am Spitz“ ihren Ort, weil Leeb ihnen nach einer verheerenden Überschwemmung stiftseigene Baugründe auf Jahre ohne Pachtschilling überlassen hatte. So konnten sie sich an den Wiederaufbau machen.
Grundbesitz bildet bis heute eine wichtige wirtschaftliche Grundlage des Stiftes und macht es zugleich möglich, soziale Aufgaben zu erfüllen.



