Chorherren in Klosterneuburg
Der Legende nach wurde das Stift Klosterneuburg an
jener Stelle errichtet, an der der Babenberger-Markgraf Leopold III.
nach neun Jahren den verlorenen Brautschleier seiner Frau Agnes auf
einem Holunderstrauch wiederfand.
Tatsächlich hatten schon die Römer
diese Stelle auserkoren, um hier zu siedeln. Auf den Ruinen ihres
Lagers entstand 1113 zunächst die Residenz des Markgrafen, ein Jahr
später dann das Stift. 1133 berief Leopold III. die
Augustiner-Chorherren nach Klosterneuburg, die über die Jahrhunderte
das Stift zu einem Zentrum des religiösen Lebens, der Kultur und
Wissenschaft ausbauten.
Lepold III. starb am 15. November 1136 und
wurde 1485 heilig gesprochen. In seinem Geist und nach der Ordensregel
des heiligen Augustinus arbeiten und wirken die Chorherren
Klosterneuburgs auch heute noch.



